Sonntag, 9. Februar 2014

Rauklands Sohn (Band1) - Jordis Lank < Rezension >

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Broschiert: 364 Seiten
Verlag: VerlagshausEl Gato; Auflage: 1. (7. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943596044
ISBN-13: 978-3943596045

Preis: 12. 90 Euro
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 Besonderheit: Das Coverschwert ist ausgestanzt und springt förmlich ins Auge. Ein Code für das Buch als ebook ist dabei!
 Für jemanden, der vor einem Kampf davonläuft, hat der 17-jährige Königssohn Ronan nichts als Verachtung übrig. Schlimm genug, dass er gezwungen ist, dem hasenfüßigen Liam das Fechten mit dem Langen Schwert beizubringen: Ronan verliert obendrein den Thron, wenn er dabei versagt. Um im Kampf bestehen zu können, muss Liam jedoch nicht nur sich selbst vertrauen, sondern auch seinem Lehrmeister. Als aus der erzwungen Verbindung langsam Freundschaft wird, ist es auf einmal Ronan, dem der größte Kampf bevorsteht: Wählt er den Thron, oder steht er zu dem einzigen Freund, den er je hatte? (Klappentext: Verlagshaus El Gato)


„Bestimmt hat ihr noch niemand ein Gedicht geschrieben!“
„Hast du sie noch alle?“
„Komm, Ronan, sie wird dir zu Füßen liegen!“
„Du wirst mir gleich zu Füßen liegen!

Bevor ich überhaupt was zum Inhalt schreibe: Ich liebe dieses Buch. Warum ? Ich sags euch :)
Zur Handlung selber kann ich nur sagen ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen; ich war gefesselt und begeistert. Die Grundidee die man erfahren hat als Ronan auf die Insel kam, hat sich wunderbar durch das ganze Buch gezogen und wurde mir zu keiner Zeit langweilig. Ich habe die spannenden Szenen ebenso genossen wie die ruhigeren. Was ich wunderschön fand ist die versteckte Moral/Botschaft die in dem ganzen Buch transportiert wurde.

Da hätten wir zunächst einmal Ronan, nicht nur der Name klingt echt toll nein Ronan ist es auch. Er sieht gut aus (ja wirklich ich kann ihn mir sooo gut vorstellen) und ist nicht gerade verwöhnt worden aber trotzdem merkt man das Ronan ein gutes Herz hat, auch wenn er sich gerne erstmal etwas abweisend gibt. Ich mochte ihn sofort. Das was ihm wiederfahren ist bevor er auf der Insel landet war schon schrecklich aber Ronan ist zum Glück nicht daran zerbrochen und ich musste bei einigen Passagen öfteres mal schmunzeln. Trotzdem ist Ronan kein Charakter der sich vor einem Kampf drückt, mutig stellt er sich allem. Ich bin jetzt noch begeistert wie unglaublich toll dieser Charakter gezeichnet wurde, denn obwohl es in diesem Fall eine männliche Hauptfigur in diesem Buch ist, konnte ich mich sehr gut in ihn hineinversetzen. Ich bin beeindruckt.

Aber auch die anderen Charaktere sind meiner Meinung nach sehr gelungen. Liam ist zwar ein Angsthase, der sich vor so einigem fürchtet aber trotzdem steht er Ronan zur Seite. Wie er sich ab und zu für ihn einsetzt hat mir sehr gefallen. Ihn fand auch einfach toll, er kam im Vergleich zu Ronan zwar ein wenig schwächer rüber, aber das hat dem Buch nicht geschadet.

Eila kam am Anfang ein wenig kühl und hochnäsig rüber, was aber gut zu ihrer Stellung als Prinzessin passte. An ihr mochte ich wie sie ganz langsam aufgetaut ist und auch "wärmer" wurde, eine Wandlung die super zur Handlung gepasst hat.

In "Rauklands Sohn" dem Auftakt der Triologie , hat nicht nur Ronan etwas dazugelernt sondern auch ich als Leser und ich kann mir vorstellen das gerade jüngere Leser diese Botschaft gut aufnehmen werden. Wobei ich gleich den Scheibstil aufgreifen will. Er ist durchweg einfach zu lesen und wunderschön beschreibend, mehr muss ich dazu nicht schreiben.Ich liebe dieses Buch, ja wirklich.  Zum Glück erscheint im Oktober der zweite Band und ich kann es nicht erwarten das es soweit ist.
 Für alle die eine wunderschöne Fantasygeschichte mit moralischen Werten lesen möchten und für alle jungen Leser sowie jungebliebene kann ich dieses Buch einfach nur empfehlen.
Rauklands Sohn  erhält ★★ von 5 Sternen 

Die Autorin


Jordis Lank kam Anfang der siebziger Jahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Nach Abitur und Ausbildung zur Industrieinformatikerin arbeitet sie seither im wissenschaftlich-technischen Bereich als Softwareentwicklerin.
Schon als Kind hat die Autorin Romane weitergeträumt, wenn sie enttäuscht war, dass sie zu Ende waren. Wie oft hat sie sich gewünscht die Figur sein zu können, von der sie da las! Bis sie merkte, dass das Schreiben ein noch viel intensiveres Erlebnis ist als das Lesen. Manchmal, wenn alles passt, wenn sich die Geschichte auf einmal von selbst schreibt und die Charaktere Dinge tun, von denen man zwei Sätze vorher noch nichts wusste, dann - so sagt sie - verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit - und man ist wirklich mitten drin: Ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig macht.


Autorenwebseite: Jordis Lank



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